Koordinatorinnen

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Um unsere Patientinnen und Patienten spirituell religiös besser versorgen zu können, haben wir auf der Basis von geringfügiger Beschäftigung sechs Koordinatorinnen/Koordinatoren eingestellt.

Zweimal in der Woche kommen sie für drei Stunden ins Haus. Jede von ihnen betreut in ihrem fest zugeordneten Arbeitsbereich 75-80 Patienten. Zunächst wendet sich die Koordinatorin ihren Patienten im digitalen Krankenhausinformationssystem zu. Nach fünf Auswahlkriterien, die aus der Erfahrung der bisherigen Arbeit entstanden sind, wählt sie wahrscheinlich bedürftige Patienten aus:

- Patient/in kommt aus dem Seniorenheim
- Patient/in ist länger als 14 Tage im Haus
- Patient/in hat ein hohes Alter (= über 75 Jahre)
- Patient/in hat ein schwaches soziales Netz
- Patient/in hat einen Migrationshintergrund.

Innerhalb von 30  Minuten erstellt die Koordinatorin ein „Bedarfsschema“ für ihren Arbeitsbereich. Nach den bisherigen Erfahrungen werden im Durchschnitt 15-20 Patienten in dieses Bedarfsschema aufgenommen, wobei einige mehrere Auswahlkriterien auf sich vereinigen. Nach dieser Auswertung begibt sich die Koordinatorin zu den Stationsleitungen der Pflege in ihrem Arbeitsbereich, um mit ihnen die ausgewählten Patienten durchzusprechen. Als Ergebnis dieses Gespräches werden einige Patienten aus dem Bedarfsschema gestrichen (z.B. weil die Entlassung ansteht oder die Stationsleitung noch andere Informationen zur Verfügung hat) und einige dazu kommen.

Auf die nunmehr ermittelten Patientinnen/Patienten ( 8-10) geht die Koordinatorin zu und macht sich in einem Kurzgespräch ein momentanes Bild von der Situation der Patientin/des Patienten. Nach diesem kurzen Besuch gibt die Koordinatorin eine Einschätzung ab, ob sie einen Besuch einer Patin/eines Paten/ oder eines hauptamtlichen Seelsorgers  für hilfreich erachtet.

Zum Abschluss dieses Sichtungsprozesses trägt die Koordinatorin das Ergebnis ihrer Besuche in das Bedarfsschema ein und sendet dies an den leitenden Seelsorger.

Dieser erhält damit eine Übersicht über eine Anzahl von Patienten, die 1-5 Kriterien seelsorglicher Bedürftigkeit auf sich vereinigen und deren Besuch nach Ansicht der Stationsleitung der Pflege und der Koordinatorin sinnvoll erscheint.

Diese so ausgewählten Patienten weist der leitende Seelsorger nun Patientenpaten/-innen zu, die mit einem großen zeitlichen Volumen auf die Patienten zugehen und sie  während der gesamten Zeit des Aufenthaltes begleiten.

 

Wer sich für die Tätigkeit der Koordinatoren interessiert, melde sich bitte bei Pastor Flehmig (0209-172-53171; g.flehmig@marienhospital.eu)