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Der Tumorpatient zwischen Klinik und Praxis

Eine Fortbildungsveranstaltung der Klinik für Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin

11.05.2018 Im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung der Klinik für Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin für  niedergelassene Mediziner stand einmal mehr der Tumorpatient im Mittelpunkt. Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Gerald Meckenstock und sein Team legten dabei ein besonderes Augenmerk auf die sektorübergreifende Versorgung an der Schnittstelle von onkologischer Klinik und hausärztlicher Praxis.

Im Verlauf der oft über Monate dauernden medikamentösen Tumorbehandlung können ganz unterschiedliche tumor- oder therapiebedingte Komplikationen auftreten.  Dazu gehören unter anderem kritische Veränderungen des Blutbilds, Fieber, Schmerzen, Schwäche und Gewichtsverlust, spezielle unerwünschte Nebenwirkungen oder psychosoziale Sorgen und Probleme. Ihre Ursachen und mögliche Behandlungsverfahren erläuterten die Referenten in ihren Beiträgen, die eine lebhafte Diskussion der Teilnehmer anregten. Die palliative medikamentöse Versorgung von Tumorpatienten, speziell unter den Gesichtspunkten des „Off-Label-Use“ von Medikamenten und dem medizinischen Einsatz von Cannabis-Präparaten sowie Verfahren der psychoonkologischen Betreuung von Krebspatienten und ihren Angehörigen vervollständigten die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema.

Die meisten Patienten „pendeln“ während ihrer Therapie zwischen Onkologischer Klinik und Hausarztpraxis. Deshalb ist die kontinuierliche und qualifizierte gemeinsame Patientenversorgung und -begleitung aller an ihrem Behandlungsprozess beteiligten Bereiche unabdingbar.

 

Für weitere Informationen: Ute Kwasnitza, Unternehmenskommunikation, Tel. 0209 172-3157