Listnews

Ausstellungseröffnung „Wege aus der Depression“

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Elisabeth-Krankenhaus lud zur Ausstellungseröffnung ein

Unter dem Titel „Wege aus der Depression“ zog am 18.12.2019 für 16 Tage eine Wanderausstellung mit 20 Malereien, Fotografien und Grafiken der Stiftung Deutsche Depressionshilfe in den Begegnungsgang des Elisabeth-Krankenhauses. Der Einladung von Frau Dr. Astrid Rudel, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, zu Austausch und Diskussion folgten, trotz der knapp bevorstehenden Feiertage, viele Interessenten. 
In einer Begrüßungsansprache findet Frau Dr. Rudel zusammenfassende Worte für die vielfältige Ausstellung, die seit 2011 quer durch Deutschland reist: „Alle diese Bilder zeigen ganz besondere Momente auf dem Weg des Sich-Verbessern“ und zieht auch den Bogen zum Klinikalltag, in dem kleine Zeichen jenen Weg aufzeigen. „Das kann ein Angehöriger bemerken, wenn seit langem ein erstes Lächeln erkannt wurde oder die Pflegerinnen und Pfleger, die feststellen, dass der Patient an diesem Tag Lippenstift aufgetragen hat oder auch ein/e Therapeut/in oder  Psychologe/in, die im Gespräch erkennen, dass erstmalig wieder in die Zukunft geschaut wird, statt in die Vergangenheit“. 
Dass diese Momente künstlerisch in verschiedenen Farben und Formen, aber auch in unterschiedlicher Deutlichkeit ausgedrückt werden, stellen einige Besucher der Ausstellung fest. „Dieses Bild spricht direkt an! Das ist ein echter Hingucker!“ sind sich drei Frauen einig. Sie meinen damit das Bild einer jungen, geschminkten Frau, die eine schwarz-weiße Maske entfernt, die zuvor einen Teil ihres Gesichtes verdeckte. Aber auch andere Werke, wie die Fotografie einer Wurzel, die sich Ihren Weg durch Asphalt bohrt oder eines Schwarms Zugvögel, laden zum Gedankenaustausch ein.

Die Ausstellung kann noch bis zum 03.01.2020 besucht werden.