Sonographie - Ultraschall

Die Sonographie (Ultraschall) ist die wichtigste Ergänzungsmethode zur Mammographie. Deshalb kommt sie vorwiegend bei schwangeren Frauen, bei Frauen unter 50 Jahren und bei Frauen mit Hormonersatztherapie besonders effektiv zum Einsatz.

Oft kann der Ultraschall dazu beitragen, Veränderungen, die in der Mammographie aufgefallen sind, weiter abzuklären. Besonders gut gelingt dies bei der Unterscheidung zwischen Tumoren und flüssigkeitsgefüllten Zysten, was bei der Mammografie nicht immer möglich ist.

Bei der Sonographie werden Schallwellen eingesetzt, die durch die Haut in den Körper eindringen. Die Schallwellen werden im Körper je nach Gewebeart unterschiedlich reflektiert. Mit Hilfe eines Computers werden aus diesen reflektierten Schallwellen Bilder erzeugt. Bei einer Sonografie tritt keine Strahlenbelastung auf, so dass die Untersuchung beliebig oft wiederholt werden kann.

Die Treffsicherheit des Ultraschalls ist jedoch bei besonders kleinen Brustkrebsherden und so genannten Vorstufen eingeschränkt. Deshalb werden Mammografie und Ultraschall immer gemeinsam eingesetzt, wenn es darum geht eine Krebserkrankung auszuschließen.
Ein unauffälliger Ultraschall der Brust kann einen mammographisch oder klinisch bestehenden Verdacht auf Bösartigkeit nicht widerlegen.