Erkrankungen der Harnblase

Im Marienhospital Gelsenkirchen werden sämtliche diagnostische Methoden bei Harnblasenerkrankungen durchgeführt. Dazu gehören:

  • urodynamische Diagnostik bei Harnblasenentleerungsstörungen und Harninkontinenz, videoassistiert 
  • Harnblasenspiegelung (Urethrozystoskopie)
  • photodynamische Diagnostik (PDD: Markierung von Blasentumoren durch leuchtende (fluoreszierende) Farbstoffe, dadurch bessere Erkennbarkeit bei der Blasenspiegelung
  • Urinzytologie: Nachweis von entarteten Zellen im Urin 

Neben der Therapie der Harninkontinenz bietet die Urologische Abteilung sämtliche therapeutischen Möglichkeiten der Behandlung des Harnblasenkarzinoms an und je nach Tumorstadium sind folgende Methoden zu erwähnen:

  • TUR-B (transurethrale Resektion der Harnblase): endoskopisches Ausschälen von Tumoren aus der Harnblase.
  • komplette Entfernung der Blase mit Ableitung des Urins über eine kontinente "Neoblase" (aus Dünndarm), die an die Harnröhre angeschlossen wird.
  • Inkontinente Harnableitung über ein Ileum-Conduit (Ausleitung des Urins in einen Beutel) oder die direkte Ausleitung der Harnleiter über die Haut.