Medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten

Es gibt derzeit kein Medikament, das in der Lage ist, Gefäßverkalkungen aufzulösen. Ziel jeder Medikamentenbehandlung ist es, das Fortschreiten der Veränderungen zu verlangsamen oder aufzuhalten.

An erster Stelle steht hierbei die medikamentöse Behandlung der Risikofaktoren:

  • Diabetes mellitus oder Zuckerkrankheit
  • Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselstörung.

Diese Basistherapie wird abhängig von ihrem persönlichen Risikoprofil von Ihrem Hausarzt eingeleitet und überwacht.

Zur Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes verschreiben wir allen Patienten mit Gefäßerkrankungen blutverdünnende Medikamente. Die am häufigsten eingesetzten Präparate heißen Aspirin 100, ASS 100, HerzASS, Iscover, Plavix und Godamed.

In seltenen Fällen setzen wir nach Bypass-Operationen auch  das gerinnungshemmende Medikament Marcumar ein. Weitere durchblutungsfördernde Medikamente wie Bufedil oder Dusodril haben ihre Wirksamkeit nicht in wissenschaftlichen Studien unter Beweis stellen können, ebenso wenig wie Venenmittel, Knoblauch- oder Ginkgo-Präparate.