Allergologie

Dr. med. Carolina Morales Minovi - Oberärztin, Allergologin

Allergie-Sprechstunde:
Montag: 9 - 11 Uhr
Mittwoch: 15 - 16:30 Uhr

Kontakt:
Marienhospital Gelsenkirchen GmbH
Virchowstrs. 135
45886 Gelsenkirchen
e-mail: c.morales-minovi@marienhospital.eu
Telefon: 0209- 172 4404
Fax: 0209-172 4499

Fragen und Antworten zum Thema Allergie

Was ist eine Allergie?
Eine Allergie ist die Reaktion des Abwehrsystems gegen normalerweise harmlose Umweltstoffe. 25 bis 30 Prozent der Bevölkerung der Industrieländer leiden daran.

Wodurch kann eine Allergie ausgelöst werden?
Haustaubmilben, Vorratsmilben, Pollen, Gräser, Tierepithelien, Schimmelpilze  Konservierungsstoffe, Nahrungsmittel, Medikamente und anderes.

Wie wissen Sie, ob Sie unter eine Allergie leiden?
Beschwerden wie Nasenatmungsbehinderung, Juckreiz (Nase, Augen, Körper) Niesreiz, laufende Nase, rote Augen, Quaddeln sowie Atembeschwerden könnten allergisch bedingt sein. Diese Symptome können das ganze Jahr oder nur in bestimmter Jahreszeit auftreten.

Welche Erkrankungen können durch eine Allergie verursacht werden?
•    Allergische Rhinitis (Allergischer Schnupfen)
•    Allergische Konjunktivitis (Allergische Bindehautreizung)
•    Aspirin- oder Analgetikaunverträglichkeit (Widal Syndrom, Samter’s trias)
•    Ekzeme der Ohrmuschel
•    Medikamenten-Allergie (zum Beispiel gegen Antibiotika)
•    Ödem der Haut oder Schleimhaut (Quinke Ödem)
•    Urticaria (Quaddeln und Juckreiz der Haut)
•    Allergisches Asthma Bronchiale
•    Nahrungsmittelunverträglichkeit

Wie kann man eine Allergie feststellen?
•    Anamnese und Untersuchung
•    Hautuntersuchung
      o    Prick-Test
      o    Intrakutantest
•    RAST/CAST: Bestimmung der speziellen Abwehrstoffe im Blut
•    Intranasaler Provokationstest (Nasenuntersuchung mit Allergiestoffen)
•    Lungenfunktion
•    Bildgebung: Röntgen, Computer Tomographie oder Kernspintomographie

Welche Behandlungen stehen Ihnen zur Verfügung?
Nach der Patientenbefragung und Untersuchung werden wir in der Lage sein, Ihnen eine geeignete Therapie zu empfehlen. Die Symptome können durch die Nutzung von Nasenspray, Antihistaminika (lokal oder systemisch) und/oder Cortison (lokal oder systemisch) gebessert werden. Eine Hyposensibilisierung wird in speziellen Fällen empfohlen und sollte über drei Jahre durchgeführt werden.  
In seltenen Fällen wird eine Operation zum Beispiel eine Nasenscheidewand-Korrektur (Septumplastik), eine Verkleinerung der Schwellkörper (Conchotomie) oder eine Fensterung der Nasennebenhöhlen (Nasennebenhöhlenoperation) notwendig.