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Klinik für Kardiologie, Angiologie und Interne Intensivmedizin
Die Klinik für Kardiologie, Angiologie und Interne Intensivmedizin ist eines der leistungsstärksten kardiologischen Zentren in der Bundesrepublik mit modernster Ausstattung und ständig wachsenden Patientenzahlen.
Menschen mit Herz- und Kreislauferkrankungen (unter anderem Verengung oder Verschluss der Herzkranzgefäße, Herzklappenfehler, Herzmuskelerkrankungen, angeborenen Herzfehlern, Herzrhythmusstörungen) werden nach neuesten medizinischen Erkenntnissen behandelt.
Einen besonderen Schwerpunkt der Klinik stellt die interventionelle Therapie der koronaren Herzerkrankung dar. Dank der langjährigen Erfahrung bei einer sehr großen Patientenzahl und sich stets verbessernder Materialien und Techniken wird auch bei Patienten mit schwerer koronarer Herzerkrankung (Mehrgefäßerkrankung, komplexe Stenosemorphologie, Hauptstammstenose, akuter und chronischer Gefäßverschluss, Zustand nach aortokoronarer Bypass-Operation mit degenerativen Bypassveränderungen) die Indikation zur katheter-interventionellen Behandlung gestellt und somit häufig eine aortokoronare Bypass-Operationen vermieden.
Die seit 1988 bestehende Klinik für Kardiologie, Angiologie und Interne Intensivmedizin des Marienhospitals Gelsenkirchen verfügt über 141 Betten, die bei einer mittleren Liegedauer von fünf Tagen überdurchschnittlich ausgelastet sind.
Hinzu kommen acht Betten auf der nach modernsten Gesichtspunkten errichteten Intensivstation. Hier werden Patienten mit lebensbedrohlichen Herz-Kreislauferkrankungen behandelt.
In Kooperation mit den Kollegen der Klinik für Innere Medizin - Gastroenterologie, Endokrinologie und Diabetologie, Chefarzt Prof. Dr. med. Wilhelm Nolte und der Klinik für Innere Medizin - Hämatologie, Onkologie und Pneumologie, Chefarzt Dr. med. Jürgen Schirp, erfolgt die Therapie von Patienten mit intensivbehandlungsdürftigen allgemein-internistischen und gastroenterologischen Krankheitsbildern.
Daneben stehen der Kardiologischen Abteilung Betten auf der Intermediate Care-Station beziehungsweise der Chest-Pain-Unit sowie auf der Aufnahmestation zur Verfügung. Alle Bereiche sind modern und apparativ auf dem neuesten Stand der Technik.
Die nicht-invasive Funktionsdiagnostik der Klinik verfügt über sämtliche apparative Einrichtungen der kardiologischen und angiologischen Untersuchungsmethoden, wie computergestützte Ergometrie, Spiroergometrie, Langzeit-EKG-Analysesystem, 24h Blutdruck-Analysesystem, Kipptisch, vier moderne Echokardiografiegeräte. Desweiteren stehen ein Bodyplethysmograf sowie Schlafapnoe-Screening-Geräte zur Verfügung.
In Kooperation mit der Radiologie wird ein Computertomograf Somatom Definition Flash (ein Gerät der neuesten Generation mit zweimal 128 Zeilen) und ein Kernspintomograf Kardio-NMR MRT Achieva XR betrieben. Desweiteren erfolgt in Kooperation mit den Radiologen die Nuklearmedizinische Diagnostik.
Die invasive Funktionsdiagnostik verfügt über insgesamt drei digitale Herzkatheteranlagen (zwei biplane, eine monoplane), intravaskulären Ultraschall, drei Herzunterstützungssysteme (IABP), einen digitalen elektrophysiologischen Messplatz mit einem dreidimensionalen nicht-fluoroskopischen Mapping-System (Localisa®).
Die Angiologie - die Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen - bildet einen eigenen Schwerpunkt. Die Möglichkeit Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße fachübergreifend zu behandeln ist besonders günstig, da viele Patienten mit Herzerkrankungen auch Gefäßerkrankungen aufweisen sowie umgekehrt.
Ein Team von Fachärzten, Assistenzärzten und Pflegekräften steht für Patienten mit akutem Koronarsyndrom (akuter Herzinfarkt, instabile Angina Pectoris) rund um die Uhr in unserer Klinik zur Verfügung um verschlossene Gefäße zu öffnen beziehungsweise verengte Gefäße zu weiten. Auch Patienten mit akuten peripheren Gefäßverschlüssen oder einer Ruptur beziehungsweise Dissekation (Zerreißen) der Aorta können jederzeit notfallmäßig behandelt werden.
Patienten mit akuten Brustschmerzen, die nicht eindeutig einem akuten Koronarsyndrom zugeordnet werden können, werden auf der Chest Pain Unit (Brustschmerz-Station) aufgenommen. Hier wird die kardiologische und fachübergreifende Diagnostik effizient koordiniert und die ursächliche Behandlung kann schnell einsetzen.
Eine enge Kooperation mit den Krankenhäusern in Gelsenkirchen und den Nachbarstädten gewährleistet zudem eine sehr schnelle und effektive Behandlung der Notfallpatienten im Einzugsgebiet des Marienhospitals.

Schwerpunkte der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Interne Intensivmedizin
- Komplexe perkutane transluminale koronare Angioplastie (PTCA: Ballondilatation, die in der Regel mit einer Stentimplantation verbunden ist). Durch die Anwendung hochspezialisierter Verfahren lassen sich in einer Vielzahl von Fällen die sonst notwendige Bypass-Operation auch bei schwierigen Gefäßverhältnissen (Mehrgefäßerkrankungen, Hauptstammstenosen, Zustand nach aorto-koronaren Bypass-Operation, chronischem Gefäßverschluss) ersetzen. Bei allen Interventionen steht uns als Herzunterstützungssystem die intraaortale Gegenpulsation zur Verfügung.
- Diagnostik und Therapie angeborener und erworbener Herzfehler
- Diagnostik und Therapie der Herzmuskelschwäche einschließlich der Resynchronisationstherapie mittels biventrikulärer Schrittmacher.
- Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen - Elektrophysiologische Untersuchungen mit sämtlichen Ablationstechniken einschließlich der Pulmonalvenen-Isolation bei Vorhofflimmern.
- Implantationen unterschiedlicher Herzschrittmacher-Systeme bei bradykarden Herzrhythmusstörungen
- Implantationen der verschiedensten Defibrillator-Systeme (AICD) bei tachykarden Herzrhythmusstörungen
- Angiologisch Diagnostik und Therapie: Dilatation und Stentimplantation im Bereich der hirnversorgenden Arterien (Carotiden), Nierenarterien, Subclaviastenosen und -verschlüssen sowie Rekanalisation von Verschlüssen der Becken- und Beinarterien. Implantation von Gefäßprothesen im Bereich der Bauch- und Brustschlagader bei Aussackung (Aneurysma) bzw. Einreißen (Dissekation) der Hauptschlagader.
Weitere Informationen zu unserem Leistungspektrum finden Sie auch hier.

Die Klinik für Kardiologie, Angiologie und Interne Intensivmedizin in Zahlen
- 141 Betten
- 8 Oberärzte
- 18 Assistenzärzte
- 8.200 stationäre Patienten p.a.
- 6.500 Herzkatheter-Untersuchungen p.a.
- 2.000 Interventionen an den Herzkranzgefäßen p.a.
- 400 Herzschrittmacher- bzw. Defibrillatoren-Implantation p.a.
- Der Klinik angegliedert sind eine Intensivstation mit acht Betten sowie eine Intermediate Care und
Chest Pain Unit mit acht Betten und eine Aufnahmestation mit vier Betten, die nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattet sind.
Apparative Ausstattung
Die Klinik ist nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattet:
- Drei Herzkatheteranlagen (zwei biplan)
- Computertomographie des Herzens mit einem Gerät der neuesten Generation (zweimal 128 Zeilen - Somatom Definition Flash)
- Magnetresonanz-Tomograph / Kardio-MRT (Achieva XR)
- Elektrophysiologischer Messplatz







