Schmerztherapie

Die Schmerztherapie verleiht dem Patienten mehr Lebensqualität, erhöht die Heilungschancen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Verkürzung der Behandlungsdauer. Sie ist ein integraler Bestandteil der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie sowie des gesamten Marienhospitals. Dabei wird die Schmerztherapie für verschiedenste Problembereiche angeboten.

Schmerzen nach Operationen und anderen schmerzhaften Untersuchungen werden individuell unter Berücksichtigung eines durch ein gemeinsam mit den übrigen Abteilungen entwickeltes, im gesamten Krankenhaushaus gültiges Schmerztherapiekonzept behandelt. Zusätzlich werden spezielle schmerztherapeutische Verfahren wie periphere oder peridurale Schmerzkatheter eingesetzt und täglich im Rahmen einer speziellen Schmerzvisite durch einen Arzt und eine Schmerzkrankenschwester kontrolliert. Dabei arbeiten alle mit der Behandlung betrauten Berufsgruppen gemeinsam an dem Ziel, eine effektive und sichere Schmerztherapie für alle Patienten zu ermöglichen.

Das Team der Schmerztherapie unter der Leitung des Oberarztes und Schmerztherapeuten Thomas Marx steht zusätzlich im Rahmen von Schmerzkonsilen allen Ärzten im Haus zur Seite, um gemeinsam mit dem Patienten eine Einstellung oder Anpassung der Schmerztherapie vorzunehmen. Zusätzlich besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Team der Palliativstation.

Bei im Vordergrund stehenden chronischen Schmerzzuständen ist eine stationäre Therapie im Rahmen der Multimodalen Schmerztherapie möglich. Hierbei kümmert sich ein multiprofessionelles Team um die individuellen Behandlungsmöglichkeiten. Es umfasst neben dem Schmerztherapeuten auch Physiotherapeuten, Psychologen, Kunsttherapeuten und Kinästhetik-Berater. Ziel ist es, den Patienten ganzheitlich zu behandeln und intensiv über das Schmerzmodell zu informieren.

Zur fachärztlichen Versorgung trägt der Schmerztherapeut Thomas Marx im Rahmen der Schmerzambulanz bei. Hierbei handelt es sich um eine ambulante Schmerztherapie, die eine enge Verzahnung des stationären und ambulanten Bereichs sicherstellt. Die Ambulanz steht allen Schmerzpatienten nach Überweisung und telefonischer Terminvereinbarung  unter Tel. 0209 172-3950 zur Verfügung.