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Meist ist es schwierig, die notwendige Behandlungsdauer auf der Intensivstation vorherzusagen. Eine Prognose kann oft erst im Verlauf der Erkrankung gegeben werden. Die meisten unserer Patienten können die Intensivstation jedoch bereits nach kurzer Zeit wieder verlassen. 

  • Bitte desinfizieren Sie vor Betreten und Verlassen des Patientenzimmers die Hände an den vorhandenen Desinfektionsmittelspendern. 
  • Achten Sie darauf, dass Sie gesund bzw. frei von ansteckenden Krankheiten sind. 
  • Im Einzelfall können besondere Schutzmaßnahmen notwendig sein, über die wir Sie dann entsprechend informieren werden. 

Alle Pflegeprodukte, Wäsche und Medikamente erhält Ihr Angehöriger vom Krankenhaus. 

Folgende persönlichen Gegenstände können Sie auf eigenen Wunsch hin mitbringen: 

  • Kulturtasche (Rasur- & Körperpflege, Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnprothese, Kamm/Bürste, Deodorant, Parfum Spiegel) 
  • persönliche Hilfsmittel (Brille, Prothesen, Hörgerät) 
  • private Dinge (Fotos, Zeitungen, Bücher, Handy, Tablet, Uhr) 
  • spezielle Medikamente, persönliche Augentropfen, etc. 

Wir bitten Sie, Wertgegenstände (Geld, Schlüssel, Schmuck etc.) sowie abgelegte Kleidung mit nach Hause zu nehmen. 

Blumen oder Topfpflanzen sind aus hygienischen Gründen nicht erlaubt. Getränke und Nahrungsmittel sollten nur nach Rücksprache mit dem Pflegepersonal mitgebracht werden.

Häufig ist dies nicht eindeutig feststellbar. Lassen Sie sich jedoch nicht entmutigen, mit Ihrem Angehörigen zu sprechen. In den meisten Fällen sind Wahrnehmungen, auch unbewusst, vorhanden. Eine vertraute Stimme zu hören sowie eine Berührung können helfen. 

Tun Sie alles, was ihn spüren lässt, dass er nicht allein ist. Sie sollen und dürfen ihn berühren, ihm die Hand halten oder die Wange streicheln. Sprechen Sie mit ihm, damit er Ihre vertraute Stimme hört. 

Die Sorge, dass sich der Patient erkältet, ist unbegründet. Die Patienten haben oftmals eine erhöhte Körpertemperatur und werden daher nicht zugedeckt. Zudem ist in gewissen Fällen ein schneller, ungehinderter Zugang zu den Kathetern und Schläuchen erforderlich. 

Nach längerer Bewusstlosigkeit, großen Operationen oder als Folge an derer Erkrankungen können Patienten Schwierigkeiten haben, sich zu orientieren. Die Umgebung erscheint ihnen fremd und bedrohlich, sie finden sich nicht zurecht und sind häufig sehr unruhig. In Ausnahmefällen ist es daher nötig, den Patienten zeitweise die Hände zu fixieren, da sie sonst lebenswichtige Infusionsleitungen oder Beatmungsschläuche entfernen können. 

Alle wachen Patienten fragen wir regelmäßig, ob sie Schmerzen haben und lassen Ihnen eine angepasste Schmerztherapie zukommen. Wir kennen außerdem Anzeichen von Schmerzen und versorgen auch bewusstlose Patienten ausreichend mit Schmerzmitteln.

Besonders der erste Besuch kann sehr belastend sein. Die Umgebung einer Intensivstation ist für viele fremd. Hinzu kommen Ängste und Sorgen um den Ihnen nahe stehenden Menschen. Durch die Erkrankung sehen Patient*innen häufig stark verändert aus und sind an Überwachungs- und Therapiegeräte angeschlossen. 

Daher ist besonders wichtig:

  • Achten Sie auch auf sich und sprechen Sie mit Ihrer Familie oder mit Freunden darüber, wie es Ihnen geht. 
  • Fühlen Sie sich mit der Situation überfordert, sprechen Sie uns bitte an. 
  • Falls Sie den Beistand eines Seelsorgers oder Geistlichen wünschen, vermitteln wir gerne ein Gespräch für Sie.

Um Ihrem Angehörigen optimale Hilfe bieten zu können, werden wichtige Körperfunktionen mit moderner Medizintechnik überwacht und unterstützt. Die Vielzahl der technischen Geräte und Apparaturen erzeugen verständlicherweise oft Ängste und Unsicherheit. 

Die Geräte geben unterschiedliche Alarme und Töne von sich, die alle registriert werden, auch wenn sich kein Mitarbeiter im Zimmer befindet. Nicht alle Alarme, die Sie wahrnehmen, erfordern ein Eingreifen. Seien Sie versichert, dass sofort Hilfe kommt, wenn ein Alarmsignal erklingt, der auf Störungen einer lebenswichtigen Funktion hinweist. 


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