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Herzlich Willkommen im
Beckenbodenzentrum

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Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir heißen sie herzlich willkommen auf der Website des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums Gelsenkirchen.

Wir sind eine spezialisierte Einrichtung mit besonderer Erfahrung in der Behandlung von Kontinenz- und Beckenbodenproblemen.

Als Beckenboden bezeichnen wir verschiedene Muskeln und Gewebe, die unsere Bauchhöhle nach unten begrenzen. Sie halten Harnblase, Genitalorgane und Enddarm in der richtigen Position.
Wir bieten Ihnen in unserem interdisziplinären Beckenbodenzentrum alle diagnostischen und konservativen sowie operativen Möglichkeiten zur Behandlung der Inkontinenz und zur Senkung des Beckenbodens an. Unser engagiertes interdisziplinäres Team besteht aus erfahrenen Kolleginnen und Kollegen der Proktologie, Urologie, Gynäkologie, Gastroenterologie und Radiologie sowie Physiotherapeuten mit besonderem Fokus auf die Beckenbodentherapie.

Unser gemeinsames Ziel ist es, die körperlichen und seelischen Beschwerden, welche mit Erkrankungen im Bereich des Beckenbodens einhergehen, zu heilen.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit,
das Team des Beckenbodenzentrums



Enddarmerkrankungen:

Der Leidensdruck bei ungewolltem Verlust von Winden und Stuhlgang ist immens. Die Lebensqualität kann in allen Dimensionen betroffen sein: 

  • Sozialleben,

  • Partnerschaft,

  • Sexualität,

  • Familienleben,

  • Erwerbstätigkeit,

  • sowie die psychische Gesundheit.


Konservative Therapie: 

An erster Stelle des Behandlungsplanes stehen die nicht-operativen (konservativen) Behandlungsverfahren wie z. B. die Optimierung der Stuhlkonsistenz (nach ausführlicher Untersuchung des Stuhlgangs und Medikamentenanamnese), spezielle Beckenbodengymnastik, Biofeedback- und Elektrostimulationstherapie sowie Toilettentraining.


Operative Therapie:

Eine der führenden Behandlungsmethoden ist die minimalinvasive, reversible Sakralnervenstimulation, die sich in den vergangenen 30 Jahren in der klinischen Praxis durchgesetzt hat. Hierbei wird eine Elektrode durch das Steißbein in der Nähe des Beckenbodennervs eingesetzt. Der korrekte Sitz der Elektrode kann in der Operation anhand der Kontraktion des Schließmuskels überprüft werden. Dazu bekommt der Patient einen Schrittmacher, den er während einer sechs- bis achtwöchigen Testphase in einem Beckengürtel trägt. In diesem Zeitraum erfolgt die Begleitung durch regelmäßige Arzt-Patienten-Gespräche, ebenso wird ein Stuhlprotokoll geführt. Wenn die Verbesserung am Ende der Testphase mindestens 50 Prozent beträgt, wird der Schrittmacher – ein flaches, rund fünf Zentimeter kleines Aggregat – operativ in die Gesäßhauttasche eingesetzt und mit der bereits eingebauten Elektrode verbunden. Es werden kleine Stromimpulse gesendet, die der Patient langfristig nicht wahrnimmt. Die ständige Stimulation der Beckenbodennerven führt auf Dauer zu einer besseren Wahrnehmung und zu einer deutlichen Besserung der Beckenbodenmuskulatur. Nach heutigem Stand ist die Sakralnervenstimulation die effektivste medizinische Methode.

Bei der Outlet-Obstipation (oder Stuhlentleerungsstörung) besteht die Schwierigkeit, den Stuhlinhalt im Enddarm vollständig zu entleeren. Am häufigsten finden sich Ausbuchtungen des Enddarms oder eine Beckenbodensenkung mit einhergehenden Blockaden als Ursache der Entleerungsstörung. Dies hat zur Folge, dass Betroffene das Gefühl einer unvollständigen Entleerung haben und nicht selten manuelle Hilfe (Finger) erforderlich ist, um den Stuhlgang zu entleeren. 

Typisch sind 

  • lange Toilettengänge, 
  • häufiger Stuhldrang mit wenig Stuhl 
  • und die Notwendigkeit von Abführmitteln oder Einläufen. 

An erster Stelle des Behandlungsplanes steht die ausführliche Diagnostik mittels proktologischer Untersuchung und einer Bildgebung des Beckens mittels Magnetresonanztomographie (MRT).


Konservative Therapie:

An erster Stelle des Behandlungsplanes stehen hier die Optimierung der Stuhlkonsistenz (nach ausführlicher Untersuchung des Stuhlgangs und Medikamentenanamnese), spezielle Beckenbodengymnastik, Biofeedback- und Elektrostimulationstherapie sowie Toilettentraining.


Operative Therapie:

Sollte nach der konservativen Therapie keine deutliche Verbesserung der Symptomatik auftreten, ist eine operative Therapie mittels Bauchspiegelung und Anhebung des Enddarms mit einer Netzimplantation ein gutes therapeutisches Verfahren (Mesh-Rektopexie). Diesen Eingriff können wir in unserer Klinik auch mit Hilfe des OP-Roboters (Da Vinci) durchführen. 

Bei kombinierten Senkungsbeschwerden führen wir diesen Eingriff auch gemeinsam mit der Abteilung für Gynäkologie durch. So können in einem operativen Verfahren sowohl die Harnblasen- und Gebärmuttersenkung als auch die Enddarmsenkung versorgt werden.

Bei einem Darmvorfall, auch Mastdarmvorfall genannt, tritt der Mastdarms durch den Anus durch. Er kann von einem inneren Einstülpen bis zum sichtbaren Vorfall reichen und verursacht Symptome wie 

  • Druckgefühl, 
  • Juckreiz und 
  • Inkontinenz.

Konservative Therapie:

An erster Stelle des Behandlungsplans stehen hier die Optimierung der Stuhlkonsistenz (nach ausführlicher Untersuchung des Stuhlgangs und Medikamentenanamnese), spezielle Beckenbodengymnastik, Biofeedback- und Elektrostimulationstherapie sowie Toilettentraining.


Operative Therapie:

Sollte nach der konservativen Therapie keine deutliche Verbesserung der Symptomatik auftreten, ist eine operative Therapie mittels Bauchspiegelung und Anhebung des Enddarms mit einer Netzimplantation ein gutes therapeutisches Verfahren (Mesh-Rektopexie). Diesen Eingriff können wir in unserer Klinik auch mit Hilfe des OP-Roboters (Da Vinci) durchführen. 


Unser Team

Dr. med. Christiane Haerting

Zentrumskoordinatorin, Oberärztin der Chirurgie

Prof. Dr. med. Andreas Raffel

Chefarzt der Chirurgie

Prof. Dr. med. Pawel Mach

Chefarzt der Gynäkologie

Nilay Sahin

Oberärztin der Gynäkologie

Dr. med. Alexander Göll

Chefarzt der Urologie

Dr. med. Dinh Nguyen Phan

Leitender Oberarzt der Urologie

Sprechstunden

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Wochentag, Uhrzeit

Telefonnummer

Proktologische Sprechstunde

montags, 8:00–15:00 Uhr
mittwochs, 13:00–15:00 Uhr

+49 209 172-3701

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